Ausgewählte Hauptwerke der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts sind abermals zu Gast in der Alten Pinakothek. Unter dem Titel „Von Turner bis van Gogh“ geht das 19. Jahrhundert nun in veränderter Form und neuer Hängung an den Start. Neben Beispielen der Romantik und des französischen Impressionismus bewundern wir Werkgruppen der bedeutenden Realisten Ferdinand Georg Waldmüller und Adolph Menzel, die in den vergangenen Jahren nicht gezeigt werden konnten und intime Interieur-Darstellungen aus der Epoche des Symbolismus und des Fin de siècle. Bitte beachten: Eintrittsgelder kommen zur Kursgebühr hinzu und müssen vor Ort bezahlt werden. Treffpunkt: Foyer der Alten Pinakothek
Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:in mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. Seien Sie dabei, wenn sich die drei zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke der Neuen Pinakothek und der Hamburger Kunsthalle austauschen. Dabei sind Sie eingeladen, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie nicht nur deren anregender Unterhaltung zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. In der ersten Folge beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken des französischen Malers Édouard Manet (1832 – 1883): Der „Nana“ von 1877 in der Hamburger Kunsthalle und „Le Déjeuner“, einem Highlight der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1868. Bitte bereithalten: Zitrone, ein wenig frisches Kaffeepulver, einen Lippenstift, Schminkpinsel oder Taschenspiegel In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Das Gesamtkunstwerk, das Franz von Stuck in den Jahren 1897/98 und 1914/15 erbaut hat, ist nun nach der Restaurierung im neuen Glanz mit neuer Konzeption wieder eröffnet. Neben den bekannten Ausstattungsstücken sind nun im vormaligen Speisesaal auch einige seiner ineressanten Frühwerke zu sehen. Besonders spektakulär ist jetzt die Präsentation des vom Meister übermalten Barockbilds „Enthauptung des Johannes“ im Empfangssalon – typisch Stuckscher Jugendstil. Eintrittsgelder kommen zur Kursgebühr hinzu und müssen vor Ort bezahlt werden.
Frauenbilder locken uns in die Alte Pinakothek. Wir freuen uns über prächtige Kleider und gewagten Faltenwurf, über glänzende Augen und zarten Teint, über rätselhaftes Beiwerk und üppige Arrangements. Die Gemälde geben uns einen Einblick in die Lebenswelten, die Weltanschauungen, Religion und Politik und schließlich in die Mode der Zeit. Bitte beachten: Eintrittsgelder kommen zur Kursgebühr hinzu und müssen vor Ort bezahlt werden. Treffpunkt: Foyer der Alten Pinakothek