Tanz entspringt einer Quelle der Energie, der Begierde, des Ausdrucks der Seele.
Der 6. Sinn ist der sogenannte Tanzsinn. Sagt man. Denn vor dem Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten kommt die Bewegung, die Orientierung im Raum, das Wissen, wo oben und unten ist. Der Tanz – oder auch der kinästhetische Sinn steuert alle anderen Sinne, indem er die Interessen des Körpers vertritt. So ist der sechste Sinn sogar der erste aller Sinne. Sinne sind sinnlich. Sie sind grundlegend für alles und beides, Erotik und Philosophie, für Kunst und strategisches Denken. Man kann Tanz als sinnlos abtun, aber gerade das ist er nicht. Die Sinne gehören, obwohl oft verleumdet, zur körpereigenen Kunst, die Sinne zu nutzen als seine rhythmische Waffe der Schönheit. Das nennt man Tanz. Bewegt euch.
Hier sehen Sie ein Video mit unserem HipHop-Kursleiter Aloun Phetnoi, welches unsere Kollegen der Münchner Volkshochschule in Auftrag gegeben haben.
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